דרשות וועגן אפהיטן קינדער פון חזירים -  Rabbi Nuchem Rosenberg's Hotline

אל תגעו במשיחי Dedicated to fighting pedophilia in Jewish communities worldwide

ברוכים הבאים Beruchim Haboim -

נייער האטליין נומער - New Hotline Number

איך האב בעזרת השם א נייעם נומער פאר די האַטליין ‑ With G-d's help I have a new Hotline number

262-3714 (951)

מען ברויך מער נישט צו רופען נאכאמאל ווען מען וויל הערן אן אנדערען שיעור
עס וועט זיין א menu אויסצוקלויבען וועלכען שיעור מען וויל הערען.
צוריק צו גיין צו דער הויפט מעניו דריקט 0 אדער #
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איר קענט אויך לאזען א מעסעדזש אין באקס 101 You can also leave a message in Box 101 -

מספר חדש – נייער נומער – בארץ ישראל

מען דארף שוין נישט רופן קיין חו"ל צו הערן דעם האטליין

לא צריכים כבר לחייג לחו"ל להאזין ל"הוטליין"

חייג - רופט: 079-934-1421

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OLD Hot-line at 712 432-8788
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Rabbi Nuchem Rosenberg - הרב ר' נחום ראזענבערג שליט"א

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אויב איינער מאלעסטעד דיך אדער דיין קינד, רוף דעם נומער: 718-330-5600 NYPD Sex Crimes Unit,

If someone molests you or your child Call : NYPD Sex Crimes Unit, 718-330-5600

In other areas, call the appropriate Law Enforcement Authorities

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תקנות פון בלאג: יעדער קען שרייבען תגובות, אבער נישט קיין ניבול פה, באליידיגען אדער סטראשענען, ווער עס וועט נישט איינהאלטען די תקנות וועט מען חוסם זיין.
.Rules of the Blog: Everybody is welcome to write comments, however no vulgar language, insults or threats will be tolerated, you will be banned immediately
Do NOT keep changing your Nick when writing comments, I can recognize you and will ban you
If you are aware of any molestation in the Jewish community, please report it to the proper authorities, and then please send us an emil with as many details as possible, so we can follow up and warn the Tzibur
This Blog is here for a purpose - to fight pedophilia and znus, not for snide remarks, filthy comments or threats

וועם עס געפעלט נישט וואס איך שרייב אדער זאג אויף דע האטליין האט א ברירה זיך זעצן לערנען

איך וויל קיינעם נישט מכשיל זיין מיט ביטול תורה – איך בין נאר דא צו ברענגען א תועלת פאר אידישקייט

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קליקט דא צו הערען די שיעורים

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1/18/2012

למען שמי לבלתי החל לעיני הגוים

אונזערע פרומע ליידיג-גייער זענען מחלל השם
און אלעס אין נאמען פון קנאות

Tel Aviv ist nicht Teheran
Von Gil Yaron
Die acht Jahre alte Naama Margolis ist für Israel eine neue Art Held. In einem Land, das knallharte Generäle, selbstsichere Politiker, freche Fernsehstars und sexy Supermodels anhimmelt, ist die schüchterne Schülerin aus der Kleinstadt Beit Schemesch am Himmel der Medienstars eine Überraschung. Doch dieser Tage starrte das blonde, bebrillte Antlitz des Mädchens von allen Titelseiten. Naama wurde nach einer Fernsehreportage über Nacht zum Mittelpunkt einer politischen Debatte, an der Israel seit seiner Gründung immer wieder nagt: Der Kampf um den Charakter des Judenstaates.
Ende Dezember strahlte das Fernsehen eine Reportage über Naamas kurzen Schulweg aus, der von religiösen Extremisten zum Spießrutenlauf verwandelt wurde. Immer wieder beschimpften Fanatiker mit den langen Schläfenlocken das Kind als «Hure», andere Frauen aus Beit Schemesch berichteten, auch mal mit Steinen beworfen worden zu sein, weil ihr Rock den Fanatikern nicht lang und ihre Strümpfe nicht hoch genug waren. Übergriffe auf spärlich bekleidete Damen in der Nähe religiöser Stadtviertel gehören hier zwar zum Alltag, doch die Belästigung der züchtig gekleideten Naama hat Israel erschüttert: Nach langen Jahren, in denen religiöse Intoleranz sich immer weiter ausdehnte, haben gemäßigte Kräfte dem Phänomen jetzt den Krieg angesagt.
Dabei ist die Frauenbewegung in Israel eigentlich recht erfolgreich. Neben Zipi Liwni als Oppositionsführerin steht die Journalistin Schelly Jehimovicz an der Spitze der Arbeiterpartei. Die Richterin Dorit Beinisch hat den Vorsitz im höchsten Gerichtshof, unlängst wurde Orna Barbivai erstmals zur Generälin ernannt. Gleich fünf Frauen konnten in einer Woche im Dezember den Kampfpilotenkurs in der Armee abschließen – früher war diese prestigeträchtige Waffengattung ausschließlich Männern vorbehalten. Frauen leiten mehrere der größten israelischen Konzerne und Banken, auch in Medien, Kultur und Kunst spielen sie bedeutende Rollen. In der Kriminalisierung von Sexualdelikten habe Israel «in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte gemacht», konstatiert Professor Mordechai Kremnitzer vom Israelischen Institut für Demokratie, ein liberaler Thinktank. War es einst Usus, Sekretärinnen zu begrabschen, können Küsschen inzwischen Ministerkarrieren beenden oder Generäle in Schmach in Rente schicken. Dennoch droht der Emanzipation Gefahr.
Die Nötigung von Naama ist nur eines von vielen erschreckenden Beispielen, in denen Rabbiner versuchten, Frauen zu marginalisieren. An Friedhöfen verboten sie Witwen, Lobreden am Grab ihrer Männer zu halten. In der Armee mehren sich Zwischenfälle, in denen religiöse Soldaten sich weigern, bei Zeremonien den Stimmen von Sängerinnen zu lauschen. Seit Jahren versuchen extreme «Haredim», «Gottesfürchtige», in öffentlichen Buslinien eine Geschlechtertrennung durchzusetzen, und hatten damit teilweise Erfolg. Im Januar beschied ein Gericht, dass Frauen zwar nicht gezwungen werden könnten, in Bussen nur hinten zu sitzen, die Insassen sich jedoch freiwillig an solche ungeschriebenen Vorschriften halten dürften. In orthodoxen Stadtteilen sind selbst bekleidete Frauen von Werbepostern verschwunden, aus Angst vor Vandalismus übereifriger Haredim. Andernorts mahnen Schilder Frauen, sich «nicht vor Synagogen aufzuhalten» und getrennte Bürgersteige zu benutzen. Oppositionsführerin Liwni deutet die Frauenfeindlichkeit nur als Facette zunehmender Radikalisierung. So wurden in vergangenen Wochen mehrere Moscheen Ziel fremdenfeindlicher Übergriffe, Friedensaktivisten berichten von Drangsalierung durch militante Siedler.
Nach der Fernsehreportage kochte der Volkszorn über. Selbst manche haredische Zeitungen bezeichneten die Extremisten als «Feinde der Religion». Staatspräsident Schimon Peres rief die Bürger dazu auf, in Beit Schemesch an einer Protestkundgebung teilzunehmen: «Die gesamte Nation muss die Mehrheit vor dieser kleinen, militanten Minderheit retten», sagte Peres. Mehr als 4.000 Menschen folgten am Dienstag seinem Aufruf. Auch in anderen Städten demonstrierten gemäßigte Religiöse gemeinsam mit säkularen Israelis gegen Fanatismus: «Israel ist nicht Teheran!», stand auf manchen Postern. Der Kampf um Emanzipation diente vielen Demonstranten nur als Stellvertreterkrieg. Sie äußerten die Angst, dass ihr demokratischer, liberaler Staat von Fanatikern gekidnappt werde.
Experten wähnen zwei widersprüchliche Ursachen hinter diesem Trend. Der Rabbiner Uri Ayalon, der gegen die Radikalisierung von innen ankämpft, sieht «die Ultra-Orthodoxie in einer Identitätskrise. Internet, der Arbeitsmarkt und Medien setzen die Jugend fremden Einflüssen aus, vor denen die Eltern sie abschirmen wollen. Ihre Schwäche macht sie militanter», so Ayalon. Der Soziologe Kremnitzer hingegen erkennt einen Machtzuwachs der Orthodoxen. Sie haben im Durchschnitt dreimal mehr Kinder als andere Paare. Somit stellen sie nur 10 Prozent der Bevölkerung, aber rund ein Viertel der Erstklässler. Dank ihrer Demographie hätten sie «in der Koalition von Premier Benjamin Netanjahu so viel Einfluss wie noch nie», sagt Kremnitzer.
Netanjahu versprach jetzt Abhilfe: In einer westlichen Demokratie wie Israel müsse «der öffentliche Raum für alle offen und sicher sein», sagte er. Man werde nicht dulden, dass Frauen oder Araber angepöbelt werden, so der Premier, der die Polizei anwies, mit voller Härte vorzugehen. In der Knesset wird schon bald über gleich mehrere Gesetzesvorschläge abgestimmt, die die Bestrafung für Diskriminierung von Frauen verschärfen soll. Politiker kündigten an, mit persönlichem Beispiel voranzugehen und in getrennten Buslinien demonstrativ in der anderen Abteilung mitzufahren. Doch der Polizeichef mahnte, Justiz und Strafvollzug allein könnten der Frauenfeinde nicht Herr werden. Zwar seien inzwischen Sondereinsatzgruppen gebildet worden, um gegen das Phänomen anzugehen. Letztlich müssten sich jedoch die Rabbiner geschlossen gegen die Radikalisierung ihrer Anhänger aussprechen. Davon sei aber noch nichts zu sehen.